HBK NEUBAU

Baufortschritt

Einweihung des HBK-Gebäudes


Die Planungen für ein neues Ateliergebäude für Handwerk und Kunst gehen fast zehn Jahre zurück, ein Neubau wurde von der Genossenschaft als Schulträger im Jahr 2012 beschlossen.

Die Schule benötigte einen Neubau der Räume des Handwerks und der Bildenden Künste (HBK = Handwerk und Bildende Künste), denn die bisher genutzten Unterrichtsräume für den Kunst- und Werkunterricht fanden noch in den Holzgebäuden aus der Gründungszeit der Schulgemeinschaft statt, die aus bautechnischen Gründen nach über 40 Jahren dringend ersetzt werden mussten. 

Nach der Verlegung der Bushaltestellen und der Wendeschleife bildet das neue HBK-Gebäude, ein harmonisches Ensemble mit dem Hauptgebäude der Schule.

Die Planung des Konstanzer Architekten Ralf Zander sieht in dem symmetrischen und klar gegliederten Gebäude im Erdgeschoss die Unterrichtssräume für die Holzberarbeitung, das plastische Gestalten, die Stein-Werkstatt sowie den Maschinenraum für die Holzbearbeitung und Lagerräume vor.

Im Obergeschoss entstanden neue Räume für die Eurythmie und die Malerei.

Die Werkstätten für Ton, Stein und Holz öffnen sich ganz bewusst im Erdgeschoss zum bereits 2013 fertig gestellten Neubau des Kindergartens und lassen diesen am Werkhof-Charakter teilhaben.

Das Gebäude wurde im Erdgeschoss als Massivbau mit verputzten Stahlbeton-Konstruktionen und Porenbeton-Mauerwerk konstruiert. Im Obergeschoss dominieren Holzständer-Konstruktionen unter aufwendig gerundetem Holzdachstuhl mit Aluminiumblech-Dächern.

Das HBK-Gebäude war auf rund drei Millionen Euro kalkuliert und kann erfreulicherweise exakt in dem festgelegten Kostenrahmen abgeschlossen werden.

Die Bauleistungen konnten hauptsächlich an lokale und regionale Firmen vergeben werden, die mit großem Engagement die nicht immer unkomplizierten Bauteile und Details zur großen Zufriedenheit ausgeführt haben.

(Ralf Zander, Architekt)