EINGEWÖHNUNG

Gedanken zur Eingewöhnung:

Ankommen: - Wir bitten darum, dass immer die gleiche Bezugsperson das Kind in die Krippe bringt und die Eingewöhnung kontinuierlich begleitet. − Das Kind soll immer den gleichen Gegenstand, Spielzeug, wie Tuch, Schlamperle etc. mitbringen. − Wenn es möglich ist , soll das Kind immer zur gleichen Zeit in die Einrichtung gebracht werden und auch der gleiche Weg gefahren wird. Keine Fahrgemeinschaften. − Bei der Verabschiedung findet immer das gleiche Ritual statt. − In die Zeit der Eingewöhnung sollte weder Urlaub noch Umzug fallen.

Kennen lernen: − Den Eltern sagen, wo ihr Platz in den ersten Tagen ist − Den Eltern vermitteln, dass das Kind auch nur Schauen darf. − Wichtig ist , dass die Eltern für ihr Kind in dieser Zeit da sind. − Das Kind nicht in den Krippenalltag drängen, sondern ihm alle Zeit lassen, die es braucht. − Im Verhalten zu den anderen Kindern der Gruppe ist den Eltern zu vermitteln, dass sie sich so natürlich wie möglich verhalten sollen. − Die Eltern sollen die anderen Kinder nicht bespielen, dürfen aber auf das Spiel der Kinder eingehen. − Die Eltern sollen wissen, dass man täglich über den Verlauf der Eingewöhnung im Gespräch ist. − Erklären, warum sich die Erzieher/-In in der Anfangsphase im Hintergrund hält.

Übergang von kennen lernen zum vertrauen fassen: - Kontaktzunahme, das bedeutet, dass die Pflege, die zuerst die Mutter durchgeführt Schritt für Schritt von der Erzieher/-In übernommen wird.

Vertrauen fassen: − Abschieds – und Begrüßungsritual. Dies muss ganz bewusst geschehen. Bindung: Den Eltern vermitteln, dass das Kind weinen darf, es muss aber soweit angekommen sein, dass es sich von der Erzieher/-In trösten lässt. − Den Platz zeigen , wo die Eltern die Trennungszeit verbringen können. − Den Eltern vermitteln, dass sie auch wenn ihr Kind weint während sie noch im Haus warten, weiter draußen bleiben sollen. Dass sie uns vertrauen sollen, dass wir sie dazu holen, wenn es nicht mehr geht. − Dass tägliche darauf schauen beim Abholen, wieweit die Trennung ausgedehnt werden kann. − Sobald die Eltern die Einrichtung verlassen können, dehnt sich die Betreuungszeit aus, bis das Kind den ganzen Tag dableiben kann. Die Eltern bleiben aber immer erreichbar. − Die einzelnen Schritte werden nie an Montagen vollzogen.

Ihr Kind ist bei uns angekommen: Das heißt, die Eltern und ihr Kind sind angekommen. Das Kind besucht täglich die Einrichtung über die gesamte Betreuungszeit und die Eltern gehen ihrer Tätigkeit nach.