KONFLIKTMANAGEMENT

„Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen“
(Marie von Ebner-Eschenbach 1830 – 1916)

Warum ein Konfliktmanagement an unserer Schule?

Konflikte gibt es an unserer Schule wie überall und es wird sie immer geben.
Wir wollen eine Konfliktkultur an dieser Schule pflegen, die Offenheit gegenüber dem Nächsten, und transparentes Handeln der in der Schulgemeinschaft Tätigen als Grundlage hat.
Mit ihrem Konfliktmanagement möchte die Schule dazu beitragen, sich abzeichnende oder bereits bestehende Konflikte zu lösen. Dazu müssen Betroffene wissen, wohin und an wen sie sich mit ihren Fragen, Sorgen und Konflikten hinwenden können und wie die Schule mit ihren Anliegen verfährt.

Das Konfliktmanagement an der Waldorfschule Überlingen unterteilt sich in drei Bereiche:

Die ersten beiden Bereiche des Konfliktmanagements wurden im Sommer 2013 durch die Arbeit des Runden Tisches „Umgang mit Konflikten“, einer Gruppe von Eltern, Schülern, Lehrern und Schulführung, entwickelt.

  1. Da gibt es zunächst einen Wegweiser in Form eines Flyers für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft. Dort werden die verschiedenen Personen, Kreise und Gremien genannt, an die sich die Betroffenen bei Fragen, Sorgen und Konflikten wenden können.
  2. Speziell für Lehrkräfte wurde ein auf die Besonderheiten der Lehrerschaft ausgerichtetes Ablaufschema bei Konflikten erstellt.
  3. Der letzte Teil des Konfliktmanagements ist der Notfallplan der die Vorgehensweise bei Verdacht, bzw. Kenntnisnahme von Misshandlung, schweren körperlichen und seelischen Übergriffen und/oder sexuellem Missbrauch vorschreibt. Dieser Notfallplan wird jedem pädagogischen Mitarbeiter ausgehändigt.

Der/die Konfliktbeauftragte der Schule

Innerhalb der Schulführung ist ein Mitglied für das Konfliktmanagement zuständig.

Diese Person ist verantwortlich für die Umsetzung der einzelnen Bereiche des Konfliktmanagements (siehe oben). Dazu gehört:

  • die Kontrolle über Kommunikation und Verteilung der einzelnen Informationen und die Einhaltung der vorgegebenen Abläufe,
  • die Kontaktpflege der am Konfliktmanagement beteiligten Gremien, Personen und schulunabhängigen Organisationen,
  • die Weiterentwicklung des Konfliktmanagements.